AVAILABLE LIGHT IN DER BOUDOIRFOTOGRAFIE
WAS FEHLT ALSO?
Vorab schon einmal: Wenn du jetzt denkst, das Thema ist noch viel zu groß für dich da, wo du gerade mit deiner Fotografie stehst, lass dir gesagt sein: Wenn du das Licht beherrschst, wird das ein Gamechanger für deine Kunstwerke werden! Believe me – I’ve been there!
Licht ist eins der fundamentalsten Gestaltungselemente in der Fotografie.
Licht kann die Stimmung in einem Bild komplett verändern.
Licht ist ALLES 😀
Damit du bei deinem nächsten Fotoshooting bessere Ergebnisse erzielen kannst, zeige ich dir heute drei Möglichkeiten, Available light (also vorhandenes Licht) einzusetzen.
BEVOR DU LOSLEGST:
Mit dieser einzelnen Lichtquelle (in meinem Fall ist das meistens available light) kann man schon wahnsinnig viel Zaubern. Hier drei einfache Beispiele:
FRONTALES LICHT
GEGENLICHT
SEITLICHES LICHT
AVAILABLE LIGHT SEHEN LERNEN
Licht begleitet uns den ganzen Tag über. Auch wenn du in nächster Zeit erst einmal keine Fotoshootings geplant hast, kannst du lernen, Licht zu sehen. Achte einfach mal im Alltag darauf, wie sich das Tageslicht (available light) von morgens bis Abends verändert. Welche Schatten die Sonne zu welcher Tageszeit wirft und wie sich die Stimmung durch verschiedenes Licht verändert. Auch gute Filme oder die Fotografien deiner Vorbilder kannst du auf das eingesetzte Licht untersuchen und daraus neue Inspiration ziehen. Es ist völlig okay erstmal Dinge zu „kopieren“, um sie zu erlernen und dann mit den neu erlernten Regeln eigene Kunstwerke zu schaffen.
EQUIPMENT
Zum Schluss möchte ich noch kurz auf mein Equipment eingehen, das ich zum fotografieren benutze. Wer meine Arbeit schon länger verfolgt weiß sicher, dass ich nicht viel von Kamera-Technik verstehe (ich muss wissen, wie sie funktioniert, das reicht mir) und auch nicht immer das neuste Equipment am Start habe. Wichtiger als die teuerste Kamera und das krasseste Objektiv ist deine Geschichte und was du mit deinen Fotografien bewegen möchtest. Ich bin mir sicher, wenn du einmal das Thema „Licht“ gemeistert hast, wirst du das mit egal welcher Kamera hinbekommen. Nichtsdestotrotz möchte ich meinen Kund*innen natürlich qualitativ hochwertige Fotografien bieten, die sich auch auf große Größen drucken lassen. Deswegen arbeite ich seit Jahren mit den Vollformat-Kameras von Canon, derzeit mit der Canon 5D Mk IV. Dadurch, dass ich ausschließlich im Studio arbeite und meine Kund*innen nicht wegrennen (zumindest konnte ich sie bisher immer mit meinen mitgebrachten Süßigkeiten zum Bleiben überreden :-D) arbeite ich ausschließlich mit Festbrennweiten, einem 100 mm für die Portraits, einem 50 mm und einem 35 mm Objektiv für die Halb- und Ganzkörperaufnahmen. So jetzt aber erstmal viel Spaß beim Rum-Probieren und allzeit gut Licht, wie mein alter Berufsschullehrer sagen würde














